Best Practice - Nachhaltigkeit zum Anfassen

Personalentwicklung neu definiert - "Nachhaltige Führungswerkstatt"


 

Personalentwicklung neu definiert!
Alte Hasen entdecken neue Erfolgsfaktoren


Am Anfang steht eine faszinierende Herausforderung, mit der nicht nur unser Kunde, sondern auch wir Neuland betreten: Drei Jahre lang gemeinsam 600 gestandene Führungskräfte fit machen für die Führungsaufgaben der Zukunft. Am Ende stehen: ein vorbildlicher Naturpark mit einer 100 Jahre alten restaurierten Forsthütte, neu angelegten Lehrpfaden und Biotope für seltene Tierarten – und die unvergessliche Erfahrung, gemeinsam anzupacken und etwas Bleibendes zu schaffen, von dem Alle profitieren.

Eine alte Berghütte erwacht zu neuem Leben
Mit der Personalentwicklungsmaßnahme „Nachhaltige Führungswerkstatt“ haben wir, gemeinsam mit unserem langjährigen Kunden, Nachhaltigkeit konsequenter und weiter gedacht als je zuvor. Statt Sach- und Methodenkompetenz mit klassischen Outdoorübungen zu trainieren, arbeiten die Führungskräfte, aufgeteilt in 50 Gruppen, über drei Jahre an einem realen Projekt: der Pflege und Entwicklung der alten Forsthütte „Grafenälpe“ und ihrer Umgebung im Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu, für die faszinatour Anfang 2012 die Patenschaft übernommen hat.

Multiple Win? Nachhaltigkeit zum Anfassen!
Nach sechs Monaten Vorbereitung geht es im November 2012 los – und es gibt viel zu tun: Die baufällige Forsthütte muss von Grund auf restauriert werden, damit sie später für Seminare, Schulgruppen und Forstlehrgänge zur Verfügung steht. Auch draußen gibt es reichlich Arbeit: Wir wollen Lehrpfade anlegen, um Besuchern die Einzigartigkeit des Naturparks nahe zu bringen, Habitate für Auerhahn und Birkhahn schaffen, damit sich diese bedrohten Tierarten dauerhaft ansiedeln und vieles mehr. Alles, was wir hier gemeinsam schaffen, wird später Öffentlichkeit und Besuchern offen stehen: eine klassische Multiple-Win-Situation. Wir nennen es: Nachhaltigkeit zum Anfassen.

Schinden beim Schindeln: Ein Dach wird dicht gemacht
Am 26. November 2012 steht die zweite Gruppe aus zwölf Teilnehmern, allesamt erfahrene Handwerksmeister, vor der 100 Jahre alten, arg ramponierten Forsthütte, die sie in den nächsten drei Tagen wieder bewohnbar machen wollen. Dabei sind neben handwerklichen Fähigkeiten vor allem Organisationstalent, Kommunikation und Teamfähigkeit gefragt. Denn die Führungskräfte entscheiden vor Ort selbst, was sie an ihren Projekttagen anpacken wollen. Die Dokumentation der Vorgruppe und eine Ortsbesichtigung verschaffen einen Überblick, dann steht fest: Das Dach und die Wände der Hütte und der Werkstadt-Stadl müssen dringend renoviert werden.

Während die Einen Schindeln anbringen, die sie gemeinsam mit einem Zimmermann aus dem Ort erst noch passend machen müssen, bauen die Anderen eine neue Lagerhütte für das Feuerholz. Ein drittes Team verlegt derweil einen frischen Holzboden in der Werkstatt, der alte ist nicht mehr zu gebrauchen. Am Ende schaffen sie es sogar noch, neue Bänke und Schränke in die Schutzhütte einzubauen, damit die Gruppe, die als nächste kommt, ein komfortables Basislager vorfindet. Das ist eine wesentliche Stärke dieses Langzeitkonzeptes: Jede Gruppe profitiert von dem, was ihre Vorgänger geschafft haben. So wird Nachhaltigkeit vom abstrakten Prinzip zur greifbaren Erfahrung.

Drei Tage können viel verändern
Während gemeinsam gesägt, gebohrt und gehämmert wird, zeigen sich ganz automatisch unterschiedliche Führungs- und Kommunikationsstile, Rollen- und Teamverständnis, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren: klassische Inhalte jeder Personalentwicklungsmaßnahme, die hier im konkreten Einsatz erlebt und abends in einem Theorieteil reflektiert werden, um den Transfer in den Arbeitsalltag zu fördern.

Am Ende der drei Tage ist die Werkstatt komplett ausgebaut, die Wände und das Dach der Hütte renoviert und das Innere wieder wohnlich. Bereit für die nächsten Gruppen, die sich im Frühjahr und Sommer 2013 um die Lehrpfade und die neue Heimat für Auerhahn und Kollegen kümmern. Ein Fotobuch hält die gemeinsamen Erfahrungen fest und die Erinnerungen wach – und den Stolz auf das gemeinsam Geschaffte lebendig.

Gemeinsame Erfolge sorgen für Gesprächsstoff
Zurück im Unternehmen berichtet die Gruppe begeistert von ihrem Einsatz und präsentiert die Fortschritte. Mit Vorgängern und Nachfolgern werden Tipps und Erfahrungen ausgetauscht, Fotobücher herumgezeigt. Die Führungswerkstatt und die gemeinsam erzielten Fortschritte liefern viel positiven Gesprächsstoff in Kaffeeküchen und Kantine – und haben ihr erstes wichtiges Ziel damit bereits erreicht: den gegenseitigen Austausch zu fördern.

Ende 2014, wenn die letzten Teilnehmer abgereist sind, werden Auerhähne, Schulklassen und interessierte Besucher Einzug in der Umgebung der Grafenälpe halten und hautnah erleben, was entsteht, wenn man Nachhaltigkeit und Personalentwicklung konsequent zusammen bringt.


Übrigens, diese Erfolgskombination funktioniert nicht nur im Allgäu. Gerne entwickeln wir für Sie ein maßgeschneidertes Konzept in Ihrer Nähe. Sie wollen mehr über unsere Personalentwicklungsmaßnahmen erfahren? Herr Jörg Janzen freut sich auf Ihren Anruf unter Tel. 0 83 23 /96 56 -19 oder eine E-Mail an joerg.janzen@faszinatour.de.


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